Höher geht nicht
Auf das Dach (West-)europas – Mit 4.810m ist keiner höher als der Mont Blanc. Dementsprechend ist die Besteigung auf dem Normalweg: Lange und in dünner Luft. Es braucht bergsteigerische Grunderfahrung sowie eine sehr gute Kondition. Dafür gibt es eine wunderschöne Tour durch Fels und Eis.
Mont Blanc Normalweg
Ausgangsort ist Chamonix. 2,5 bis 4,5 Stunde dauert der Hüttenanstieg von dort. Denn gestartet wird am nächsten Morgen sehr früh vom Refuge Tête Rousse (3.167m) oder vom Refuge du Goûter (3.817m). Über weite Gletscher und den steilen Bossesgrat geht es zum Gipfel. Dauer des Aufstiegs: 4 bis 6 Stunden (bis zu 1.600 Höhenmeter). An technischen Anforderungen erwarten dich Klettereien im 2. und 3. Schwierigkeitsgrad und Eis mit bis zu 50 Grad, ein sicheres Gehen mit Steigeisen ist also notwendig.
Zurück nach Chamonix geht es auf dem gleichen Weg. Also wirklich eine gewaltige Tour.
Mont Blanc Überschreitung
Der bergsteigerische Genuss wird noch länger, wenn man den Mont Blanc vom Refuge Cosmiques (3.613 m) her über schreitet. Über den Montblanc du Tacul, den Mont Maudit und das Col de Brenva (4303 m) geht es zum Gipfel. Die Tour ist lang, aber gewaltig – und technisch schwieriger als der Normalweg.
Mit Sicherheit Bergführer
Das Einzigartige an den Mont-Blanc-Touren ist die großartige Gletscherlandschaft. Beeindruckend wir kleinen Menschen mitten im Eis. Bei aller Anstrengung bei dieser Bergtour bleibt immer Zeit zum Schauen und Fotografieren (denn der Bergführer kümmert sich um die Sicherheit). Hier kommen ein paar Bilder vom Mont Blanc und der Mont-Blanc-Überschreitung.