Lienzer Dolomiten – Klettergenuss pur
Die Lienzer Dolomiten im Süden Osttirols bieten herrliche Klettereien – von Genussklassikern wie der Bügeleisen-Kante bis hin zu schwierigsten Routen in den obersten Klettergraden. Von der Dolomitenhütte (1.602 m Seehöhe), erreichbar von Tristach bzw. Kreithof, geht es in gemütlicher Wanderung zum “Basislager”, der Karlsbader Hütte (2.260m),
direkt am Lasersee. Von der Hütte bieten sich unzählige Tourenmöglichkeiten – für Kletterneulinge wie für die Experten. Hinauf auf die Gamswiesenspitze (IV)) oder den Roten Turm (III).
In kurzer Zeit erreicht man die Einstiege.
Die Routen selbst sind zwischen 200m und 400m lang. Klassiker wie die Bügeleisenkante und die Egerländerkante (beide III) machen beim Klettern echtes Vergnügen (und man “trifft” beim Sichern auf das Lienzer Dolomiten-Original, den Thenius-Haken). Wer sich beim Klettern schon die höheren Grade erschlossen hat, ist an der Laserzwand richtig. Hier wurden in den letzten Jahren Kletterrouten in den obersten Schwierigkeitsgraden eröffnet. Am Roten Turm gibt es auch Sportkletterrouten (die allerdings nicht den Gipfel erreichen).
Mit Bergführer in den Lienzer Dolomiten
Der feste Kalk erlaubt angenehmes Klettern und garantiert Gipfelsiege -
wie hier am Roten Turm. Nach all dem Klettern in den Lienzer Dolomiten ist auch eine Gipfelrast erlaubt.
Die Lienzer Dolomiten sind nicht so bekannt wie ihre Südtiroler “Kollegen”. Und damit längst nicht so überlaufen. In der Nähe der Karlsbader Hütte gibt es auch einen Klettergarten. Dort können wir – unter den Augen des Bergführers – noch an der Kletter- und Seiltechnik feilen. Und für die Liebhaber von Klettersteigen bietet sich die Karlsbader Hütte in den Lienzer Dolomiten als Ausgangspunkt auch an wie zum Beispiel für den Laserz- oder der Madonnenklettersteig.
Zu fünft Klettern auf die Bügeleisenkante (III+) – Kleine Laserzwand
Zwei Damen-Seilschaften und ein Bergführe ergeben einen Haufen Kletterspass…